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Präventionsrat / KOMPASS

Wie kann man Gewalt verhindern?

Was kann man gegen Rassismus, Mobbing und Drogenmissbrauch in Vorfeld tun?

Wie bereichert man das Leben in Büdingen für Kinder, Jugendliche und Senioren?

Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns!

Der Präventionsrat besteht aus verschiedenen Teilnehmern der Schulen, der Jugendarbeit, der Drogenberatung, der Polizei, des Brandschutzes, der Kommunalpolitik usw.

Doch eigentlich kann jeder mit eigenen Vorschlägen und Projekten auf den Präventionsrat zu kommen oder sich an laufenden Aktionen beteiligen.

Einige unserer aktuellen Projekte finden Sie hier...

Kompass

Gewalt sehen helfen

Brandschutzinformation für Senioren

Hessen gegen Hetze

Informationen zum Sicherheitsprojekt Kompass (Kommunalprogramm Sicherheitssiegel)

Die Stadt ist in Kooperation mit der Landespolizei für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zuständig.

Seit dem Jahr 2018 ist die Stadt Büdingen an dem Projekt „Kommunalprogramm-Sicherheitssiegel“(KomPass) beteiligt.

Im Rahmen dieses Projektes wurde Ende 2018 eine Bürgerbefragung zum Thema Sicherheit in Büdingen durchgeführt und die Ergebnisse dieser Befragung 2019 vorgestellt. Verschiedene Maßnahmen, wie z. B. der Beseitigung von Angsträumen, wurden durch Schaffung von Lichtraum zur Beseitigung von dunklen Ecken – durch Freischneiden von Büschen und Hecken, Anbringung von Beleuchtung – u.a. umgesetzt. Die Stadt Büdingen hat einen aktiven Präventionsrat, der sich u.a. um die Themen aus der Befragung kümmert. Seit 2016 hat er mehrfach getagt und sich um folgende Dinge gekümmert:

Regelmäßige Teilnahme am Kreispräventionsrat, Kurse und Vorträge wurden abgehalten; hier z.B. Gewalt-Sehen-Helfen, Gewalt an Schulen, Theater Trau Dich, Medien verstehen, Feiern mit Regeln – BOB, MAX, PIT Prävention im Team, Brandheißer Seniorennachmittag, Internetprävention, Senioren im Straßenverkehr, Alkohol im Straßenverkehr – Vorstellung der Rauschbrille, Vortrag „Städtebauliche Kriminalprävention“ u.a.

Seit Ende letzten Jahres wurde uns vom Landes Hessen i.V. mit Kompass ein Polizeibeamter als Schutzmann-Vor-Ort zur Seite gestellt. Der Schutzmann vor Ort ist Bindeglied zwischen Bürger, Gemeinde und Polizei. Er ist für die Bürger auch während seiner Streifengänge Ansprechpartner vor Ort. Er besucht Schulen, nimmt an Bürgerversammlungen und Ortsbegehungen teil und bietet seit Januar d.J. Bürgersprechstunden an.

Für die Stadt Büdingen wurde Frau Anette Fol, Leiterin des Ordnungsamtes, als kommunale Ansprechpartnerin für das Programm Kompass benannt.

Gemeinsam mit dem zuständigen polizeilichen Kompass-Berater und den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt wollen wir die örtliche Sicherheit weiter entwickeln, Sicherheitsprobleme analysieren und gemeinsam abgestimmte Präventionsmaßnahmen umsetzen.

Bürgerbeteiligung ist uns wichtig, um die Sicherheit vor Ort zu verbessern und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Einwohner unserer Stadt sollten sich aktiv zu Fragen der Sicherheit einbringen können. KOMPASS sieht daher vor, die Bürgerbeteiligung beim Thema Sicherheit gezielt zu fördern. Durch Angebote wie Bürgerversammlungen, Ortsbegehungen und feste Ansprechpartner bei der Gemeinde, setzt KOMPASS darauf, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Sicherheitsanliegen mit einbringen.

Sollten Sie sich in unserer Stadt oder in unseren Stadtteilen nicht sicher fühlen, oder gibt es für Sie Orte, die Sie meiden, weil diese bei Ihnen Angst erzeugen, oder haben Sie sonstige Anregungen zum Thema Sicherheit in unserer Stadt, so wenden Sie sich

an unsere Kompass-Ansprechpartnerin: Frau Anette Fol, anette.fol@stadt-buedingen.de, Tel. 06042 884 1301

oder

an unseren Schutzmann vor Ort, Herrn Christian Gerhardt, svo-pst-buedingen.ppmh@polizei.hessen.de, Tel. 06042/9648 124.

Weitere Informationen zum Projekt und den dazugehörigen Institutionen erhalten Sie auf der städtischen Homepage im Bereich "Stadtleben / Gesellschaft & Soziales / Präventionsrat / KOMPASS / Schutzmann vor Ort"

Infostand der Polizei zum Thema "Tatort Internet - Schwachstelle Mensch und wie kann ich mich schützen"

Das Polizeipräsidium Mittelhessen betrieb am Freitag, den 16.10.2020, gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport einen Infostand auf dem Marktplatz in Büdingen zum Thema „Tatort Internet - Schwachstelle Mensch und wie kann ich mich schützen“. (Gruppenbild) Ziel war es, die Bürgerinnen und Bürger für Sicherheit im Internet zu sensibilisieren und das Aktionsprogramm #HessenGegenHetze vorzustellen.

Büdingen ist KOMPASS-Kommune und setzt sich gemeinsam mit der Polizei für mehr Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ein. Die Spitze der Büdinger Kommunalpolitik ließ es sich nicht nehmen die Polizei persönlich vor Ort zu unterstützen. Herr Bürgermeister Erich Spamer und erste Stadträtin Frau Henrike Strauch beteiligten sich rege an den Bürgergesprächen. Frau Strauch stellte sogar ihr Smartphone zur Verfügung und ließ es von den Spezialisten der Polizei im Hinblick auf die Sicherheitseinstellungen prüfen. (siehe Bilder)

Zielgruppe waren jedoch vor allem die Bürgerinnen und Bürger Büdingens. Diese zeigten reges Interesse und nahmen in den zahlreichen Gesprächen auch dankend die Tipps und Hinweise der Polizei sowie der Vertreter des Ministeriums an. Einige Besucher nutzten die Gelegenheit einfach mal „Dankeschön“ für die von der Polizei geleistete Arbeit zu sagen. (siehe Bild) Auch dies wurde bei den nasskalten Temperaturen gerne als „herzerwärmende-Geste“ angenommen.

Die Präventionsexperten des Polizeipräsidiums Mittelhessen und des Ministeriums ziehen ein positives Fazit: Die Bürgerinnen und Bürger nutzten das Angebot und zeigten sich interessiert, was insbesondere durch die Vielzahl der Beratungsgespräche deutlich wurde.

Text: Ulrich Kaiser (E4) Guido Rehr (PÖA)

Bilder: Pascal Lappan (HMdIS)

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