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15.05.2020

Besondere Regelungen für Bestattungen in Zeiten der Corona-Pandemie

Lockerungen auch für Trauerfeiern

Unter Einhaltung von Abstands- bzw. Hygieneregeln können auch Trauerhallen wieder genutzt werden.

Es wurde durch die Hessische Landesregierung ausdrücklich bemerkt, dass die Pandemie noch lange nicht überstanden ist. Daher hat nach wie vor der Schutz der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger die höchste Priorität. Die Lockerungen der Beschränkungen finden dort statt, wo die Landesregierung es verantworten kann.

Für Trauerfeierlichkeiten und Bestattungen können zuständige Behörden gemäß der achten Verordnung zur Anpassung der Bekämpfung des Corona-Virus Ausnahmen zulassen.

Für Bestattungen im Gebiet der Stadt Büdingen gilt daher folgende Regelung:

  1. Die Teilnehmerzahl für Trauerfeiern in Trauerhallen sollte auf den engsten Familienkreis beschränkt werden. Dieser setzt sich wie folgt zusammen:
    • Ehe- oder Lebenspartner, Verlobte/r
    • Eltern
    • Geschwister
    • Kinder
    • Großeltern
    • Enkelder
      der verstorbenen Person. Dies gilt nicht, falls eine der aufgelisteten Personen dazu aus dem Ausland oder aus einem Risikogebiet anreisen müsste.  Weiterhin ist die Teilnahme von offensichtlich nicht gesunden Personen oder Personen, die sich Quarantäne befinden untersagt. Die Teilnehmerzahl kann im Einzelfall in Absprache mit der Familie geringfügig erhöht oder verringert werden, je nach Größe der Trauerhalle.
      Dort haben alle Teilnehmer einen Mindestabstand von 1,50 m zu anderen Personen einzuhalten und einen Mund-Nasenschutz zu tragen. Für im Haushalt zusammenlebende Personen gilt der Mindestabstand nicht.
      Für die Teilnehmer ist eine Liste zu führen, sodass bei einer späteren Erkrankung eines Teilnehmers der Infektionsweg nachverfolgt werden kann.
      Eine Begrenzung der Teilnehmer im Außenbereich des Friedhofes entfällt, jedoch sind auch hier die jeweilig geltenden Abstands- sowie Hygieneregelungen einzuhalten.
  2. Sargträger und Bestatter sind nicht zu der Teilnehmerzahl hinzuzurechnen.
  3. Auf körperliche Gesten der Kondolenz wie Händeschütteln oder Umarmungen ist zu verzichten.

Erich Spamer
Bürgermeister

Henrike Strauch
Erste Stadträtin