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Büdingen - hier lebt Geschichte
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1. Büdinger Präventionstag für alle ab 65 Jahren am 13.05.2023

Der erste »Büdinger Präventionstag für alle ab 65« ist ein voller Erfolg gewesen. Etwa 1000 Menschen aus der Kernstadt und den Stadtteilen kamen in die Willi-Zinnkann-Halle.

Das Interesse war groß: Etwa 1000 Menschen kamen zum ersten »Büdinger Präventionstag für alle ab 65« in die Willi-Zinnkann-Halle. Im kleinen Saal wurden Vorträge über Themen der Prävention gehalten, im großen Saal informierten verschiedene Kooperationspartner, im Kollegraum wurden unter anderem kostenlose Hör- und Sehtests angeboten. Christian Gerhardt, Schutzmann vor Ort, auf dessen Initiative die Veranstaltung zurückging, und Ordnungsamtsleiter Christian Lohrey, der den Tag mit seinem Team und Gerhardt organisiert hatte, waren überrascht von der außerordentlichen Resonanz.

Erste Stadträtin Katja Euler (SPD), zugleich Vorsitzende des Büdinger Präventionsrats, eröffnete den Präventionstag. Grußworte sprachen Bürgermeister Benjamin Harris (CDU) und Jan Pfeiffer von der Polizeidirektion Friedberg. Mit dabei waren die Polizei Hessen, das Deutsche Rote Kreuz mit seinen Pflegeeinrichtungen, der Malteser Hilfsdienst, die Sicherheitsberater für Senioren, der Pflegestützpunkt des Wetteraukreises, der Sozialverband VdK, verschiedene Physiotherapeuten und Pflegedienste für die ambulante Pflege und die Hospizhilfe Büdinger Land.

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Vorträge sehr gut besucht
Der Weiße Ring und die Polizei informierten über Opferhilfe und Kriminalitätsprävention, das Amtsgericht klärte über das Betreuungsrecht auf. Der Büdinger Seniorenbeirat nahm Fragen der Besucher auf, eine Fahrschule ging auf ältere Teilnehmer im Straßenverkehr ein. Bestens angenommen wurden auch die kostenlosen Seh- und Hörtests von Büdinger Optikern und Hörgeräteexperten.

Bei den Vorträgen, die sehr gut besucht waren, ging es um den Enkeltrick, Schockanrufe, Anrufe vermeintlicher Polizeibeamter, Internetkriminalität, Lösungen für Nachbarschaftsstreitigkeiten oder die Behandlung nach einem Oberschenkelhalsbruch. Das Team Brandschutzerziehung zeigte die Gefahren durch unsachgemäße Handhabung von elektrischen Geräten im Haushalt sowohl an einem Hausmodell als auch in einem Vortrag auf.

Ilka Stürtz war beeindruckt: »Es war sehr informativ und interessant. Man muss wirklich darauf achten, wo die Geräte stehen. Der Trockner darf beispielsweise nicht zu nah an der Wand stehen, damit er sich nicht überhitzen kann. Es dürfen keine Kabel herumliegen oder -hängen, über die man stolpern oder an denen man hängen bleiben kann.«

Das Thema maximale Mobilität im Alter griff die Polizei unter anderem durch einen »Rollatorparcours« auf. Vor der Halle gab es Felder mit unterschiedlichen Oberflächen, auf denen Senioren verschiedene Rollatoren ausprobieren konnten, die die Polizei und das Sanitätshaus Bußfeld-Schiller zur Verfügung gestellt hatten. Unter der Anleitung eines Polizeibeamten testeten etliche ältere Menschen, die bisher nur im Haus mit einem Rollator unterwegs gewesen waren, die Begehbarkeit von unebenen Flächen sowie die optimale Handhabung der Geräte aus. »Auf dem Büdinger Kopfsteinpflaster in der Altstadt ist es oft schwierig, mit einem Rollator gut voranzukommen«, wussten einige Besucher aus eigener Erfahrung.

Gefragte Gesprächspartner
An den Ständen der verschiedenen Organisationen und Einrichtungen holten sich die Gäste in anregenden Gesprächen mit den Ausstellern viele Informationen. Viel zu tun hatten auch Dieter Karger, Helmut Richter und ihr Team der Sicherheitsberater für Senioren im Wetteraukreis, die für den Enkeltrick und die Anrufe vermeintlicher Polizeibeamter sensibilisierten. Auch die Physiotherapeuten konnten den Gästen gute Tipps geben. Die Einrichtungen für die ambulante oder stationäre Pflege waren ebenfalls gefragte Gesprächspartner.

Wichtig war für viele Senioren auch, mit anderen älteren Menschen ins Gespräch zu kommen. Viele freuten sich, Bekannte wiederzusehen. Gemeinsam gingen sie die Stände ab oder saßen anschließend bei Kaffee und Kuchen zusammen.

Zahlreiche ehrenamtliche Helfer aus den Reihen der Feuerwehren, das Team Brandschutzerziehung und weitere Organisationen kümmerten sich um das leibliche Wohl der Besucher.

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Katja Euler, Christian Lohrey und Christian Gerhardt zogen am Abend eine positive Bilanz des ersten Präventionstags der Stadt Büdingen und freuten sich über die durchweg positive Resonanz. »Das motiviert zu einer zweiten Auflage«, sagte Lohrey. Euler dankte ihm und seinem Team ebenso wie Christian Gerhardt für die Organisation des Tages und Tanja Bretthauer-Kies vom Team Brandschutz der Feuerwehr für die Organisation aller ehrenamtlicher Helfer. VON MONIKA EICHENAUER

09.04.2025 
Quelle: FNP