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Büdingen belesen

Büdingen belesen 2019 - Karten können in der Stadtbücherei erworben werden!

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Hubertus Meyer-Burckhardt: Frauengeschichten

Uhr | Willi-Zinnkann-Halle, Büdingen
hubertus-meyer-burckhardt - frauengeschichten
Hubertus Meyer-Burckhardt versammelt in diesem Buch seine bewegendsten Gespräche mit Frauen aus 15 Jahren. Die Auswahl der Frauen, die bei dem Gastgeber der NDR-Talkshow zu Wort kommen, reicht von Marianne Sägebrecht über Elke Heidenreich bis Ina Müller. Für diese Frauen ist das Leben eine „ungesicherte Unfallstelle“ – ein offener Raum für Neues, für Experimente, ein Reservat, in dem Unvorhergesehenes entstehen kann.

Meyer-Burckhardts Interview-Partnerinnen können viel von diesem permanenten Wandel erzählen. Beispielsweise die Hamburger Pfarrerin Ulrike Murmann, die als junge Frau in Argentinien die Leitung einer Gemeinde übernahm oder Doris Dörrie, von der wir erfahren, dass sie chinesisch kochen lernte, weil ihre Filme in China von der Zensur verboten worden sind – und dass sie sich in jungen Jahren mit Neonazis prügelte.
Aus jeder Begegnung nimmt er eine Erkenntnis für sein eigenes Leben mit, etwa das Motto von Barbara Schöneberger: „Ich empfehle zu leben.“

Foto: © Uwe Zucchi
Eintrittspreis: 14,00 €
Schüler & Studenten: 12,00 €

Moritz Netenjakob: Das Ufo parkt falsch

Uhr | Willi-Zinnkann-Halle, Büdingen


Der Grimme-Preisträger und Bestseller-Autor präsentiert seine perfekte Mischung aus brüllend komischen Beobachtungen, verrückten Einfällen und liebenswerten Figuren, worin er unter anderem die Beobachtungen aus seinem Buch „Milchschaumschläger“ verarbeitet hat.

Ein Fußballreporter erzählt Hänsel und Gretel … Eine Ufo-Attacke, die Grönemeyer, Lindenberg und Calmund abwehren … Blick in die Zukunft: Bonner Runde 2021 … Netenjakobs erster und letzter Auftritt auf einer „Damensitzung“ … Kulturen-Clash: Deutsche Intellektuelle, türkische Fundamentalisten – und sehr viel Alkohol …

Wer Moritz Netenjakob nicht kennen sollte, hat bestimmt schon über seine Texte gelacht … in den Sendungen „Switch“, „Wochenshow“, „Stromberg“ und „Pastewka“. Und wer ihn kennt, weiß längst, dass intelligenter Humor und Lachtränen bei ihm zusammen gehören.

Für die Augen: Eine One-Man-Show. Für die Ohren: Großes Ensemble.

Foto: © Britta Schüßling
Eintrittspreis: 14,00 €
Schüler & Studenten: 12,00 €

Adriana Altaras: Die jüdische Souffleuse

Uhr | Willi-Zinnkann-Halle, Büdingen


Adriana Altaras erzählt mit hinreißender Tragikomik und voller Menschlichkeit von den Absurditäten des Theateralltags, von einer unverhofften Familienzusammenführung und davon, warum die Shoah das Epizentrum ihres Schaffens ist.

Sie liebt es zu inszenieren, doch eines stellt sie immer wieder fest: Man muss Opfer dafür bringen. Wochenlang in der deutschen Einöde vor Anker gehen, das Heimweh in Süßsauer-Soße beim lokalen Chinesen ertränken, 22 Namen und Lebensgeschichten binnen 24 Stunden lernen, Zungenküsse auf der Bühne verbieten. Bei der abenteuerlichen Reise durch die Bundesrepublik verbinden sich Heute und Gestern, unvergessliche Geschichten vom Überleben mit jenen der Nachgeborenen.

Adriana Altaras, geboren 1960 in Zagreb, lebte in Italien, später in Deutschland. 2012 erschien ihr Bestseller »Titos Brille«. 2014 folgte »Doitscha«, 2017 »Das Meer und ich waren im besten Alter«.

Foto: © Gene Glover
Eintrittspreis: 14,00 €
Schüler & Studenten: 12,00 €
 

Jörg Schüttauf und Holger Umbreit: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Uhr | Willi-Zinnkann-Halle, Büdingen

Jonas Jonasson erzählt die Geschichte einer urkomischen Flucht und zugleich die irrwitzige Lebensgeschichte eines eigensinnigen Mannes, der sich zwar nicht für Politik interessiert, aber trotzdem irgendwie immer in die großen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts verwickelt war. Mehr als drei Millionen Bücher wurden davon allein in Deutschland verkauft, überdies wurde es erfolgreich für das Kino verfilmt.

Mit lakonischer Offenheit und Witz spielt der frühere Frankfurter „Tatort“-Kommissar Jörg Schüttauf diesen Allan Karlssohn, der an seinem 100. Geburtstag aus dem Fenster des Seniorenwohnheims klettert. Ausgezeichnet wurde Schüttauf unter anderem mit vier Adolf-Grimme-Preisen. An seiner Seite auf der Bühne Holger Umbreit, bekannt aus Serien wie „Die Rettungsflieger“, „Großstadtrevier“ und „Die Pfefferkörner“. Seit 2013 sind die beiden mit dieser Lesung quer durch Deutschland unterwegs.

Eintrittspreis: 14,00 €
Schüler & Studenten: 12,00 €
 

Walter Sittler: Ich bin immer noch da

06.05.2019 | 20:00 Uhr | Willi-Zinnkann-Halle, Büdingen



Nach dem Tod des 2013 verstorbenen Dieter Hildebrandt veröffentlichte sein Verlag das Buch „Letzte Zugabe“, in dem die letzten Texte des Kabarettisten zu finden sind. Es war der Wunsch von Dieter Hildebrandt, wie der seines Verlages, dass der Schauspieler Walter Sittler daraus neben Auszügen aus „Was aber bleibt“ und anderen Hildebrandt-Texten ein eigens zusammengestelltes Bühnenprogramm präsentiert. Bis zuletzt galt Dieter Hildebrandt als Meister der satirisch-kämpferischen Auseinandersetzung.

Walter Sittler, geboren 1952 in Chicago, ist einer der vielseitigsten und facettenreichsten deutschen Schauspieler. Einem großen Publikum wurde er bekannt durch die Serien „girl friends“ und „Nikola“, für die er mit dem Adolf-Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus ist er bekannt für sein politisches und soziales Engagement.

In dem Programm verleiht Walter Sittler den letzten Gedankenblitzen von Dieter Hildebrandt so viel Authentizität, dass der Meister da oben seine helle Freude daran hätte …
Eintrittspreis: 14,00 €
Schüler & Studenten: 12,00 €
 

Bruno Preisendörfer: Die Verwandlung der Dinge

06.06.2019 | 20:00 Uhr | Willi-Zinnkann-Halle, Büdingen



Bruno Preisendörfer geht wieder auf Zeitreise – nach der Goethe- und der Lutherzeit nimmt er uns diesmal mit in seine und unsere eigene unmittelbare Vergangenheit, nämlich in die Zeit von 1950 bis heute. Seine Reisegefährten sind Schreibmaschinen, Taschenrechner, Tintenkiller und Walkman und immer die gute alte „Lissy“, das Kofferradio, das seit Jahrzehnten in der Küche steht. Das Buch erzählt von eben jenen Dingen, die nützlich sind oder es sein sollten, und die rapide und radikale Verwandlungen durchgemacht haben.

Beim Lesen merkt man, wie sehr die eigene Biographie mit der technischen Historie verbunden ist, und wie viele persönliche Erinnerungen die vermeintlich leblosen Dinge wachrufen. Und man beginnt, das eigene Verhältnis zu den Dingen, aber auch zu den damit verbundenen Verhaltensgewohnheiten zu überdenken.

Preisendörfer erzählt entlang seiner persönlichen Erfahrungen, aber immer genau recherchiert, eine spannende Kulturgeschichte. Bruno Preisendörfer ist Publizist und Schriftsteller, hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. Seine Bücher „Als Deutschland noch nicht Deutschland war“ und „Als unser Deutsch erfunden wurde“ sind Bestseller.

Foto: © David Biene
Eintrittspreis: 14,00 €
Schüler & Studenten: 12,00 €
 


 

Informationen

Die Veranstalter behalten sich das Recht vor, den Veranstaltungsort für die einzelnen Lesungen zu ändern. Geänderte Veranstaltungsorte werden bekannt gegeben über die Tagespresse sowie die Internetseite www.ovag.de (Veranstaltungen / Vorschau). 

Bürgerbüro

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Di: von 12.00 – 16.00 Uhr
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