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Wer hat wo Angst?

Präventionsprogramm „Kompass“startet mit einer großen Umfrage / 3770 Büdinger sind aufgerufen, teilzunehmen
BÜDINGEN. Bei dem einen sind es Tiefgaragen, bei dem anderen die kalte und ungemütliche Bahnhofsatmosphä- re oder das Passieren der Emil-Diemer- Anlage in der Dämmerung, die ein Un- behagen auslösen. Das Bauchgefühl, das hat sich gezeigt, stimmt oft nicht mit den Statistiken überein. Doch die- ses subjektive Empfinden und Ängste der Bürger stehen im Mittelpunkt einer Online-Befragung. In diesen Tagen er- halten 3770 Büdinger Bürger Post von der Stadtverwaltung. Sie sind ausge- wählt, sich anonym an einer Online- Umfrage zu beteiligen.


Die Befragung geschieht im Zuge des Programms „Kompass“. Kompass ist die Abkürzung für „KommunalPro- grAmmSicherheitsSiegel“. Bei diesem Präventionsprogramm werden alle Si- cherheitspartner an einen Tisch geholt. Das Land Hessen will damit die Kom- munen unterstützen. Eine davon ist die Online-Umfrage. Die Maßnahmen wer- den von der Universität Gießen beglei- tet und ausgewertet.

„Büdingen unternimmt bereits sehr viel für die Prävention und hat sich trotzdem sehr bewusst für Kompass be- worben. Das Ziel ist es, durch den Kon- takt mit der Bevölkerung direkte un- mittelbare Einblicke über das aktuelle Sicherheitsempfinden zu erhalten“, so Erste Stadträtin Henrike Strauch wäh- rend der ersten Sicherheitskonferenz, an der sich 20 Teilnehmer über „Kom- pass“ informiert haben. Darunter wa- ren auch Vertreter der Stadtschule und des Wolfgang-Ernst-Gymnasiums, die sich Einzelarbeitsgruppen gewünscht hatten. In einer zweiten Sicherheits- konferenz sind jetzt die Ortsbeiräte in- formiert worden.
Der „Kompass“-Berater des Polizei- präsidiums Mittelhessen, Holger Götz- mann, stellte die objektive Kriminali- tätslage der Stadt Büdingen anhand der Statistik dar. Büdingen sei im Ver- gleich zum mittelhessischen, aber auch zum landesweiten Durchschnitt objek- tiv eine sichere Kommune, resümierte er und wies gleichzeitig darauf hin, dass sich das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung eben sehr oft nicht mit den objektiven Zahlen decke. Wäh- rend die Emil-Diemer-Anlage bei vie- len Menschen in den Abendstunden als unsicher empfunden wird, ist es, das erfuhren die Teilnehmer während der Treffen, jedoch der Bereich der Tankstellen, wo objektiv am meisten passiert.

„Vermutlich wird es in vielen Fällen möglich sein, mit kleineren Maßnah- men eine Veränderung zu bewirken“, sagt Henrike Strauch im Gespräch mit dem Kreis-Anzeiger. Ein typisches Bei- spiel sei die Bepflanzung an Glascon- tainern. Sie sollen absichtlich die Con- tainer etwas abschirmen. Andererseits können eine dichte Bewachsung oder Dunkelheit ein Unbehagen auslösen, wenn im Winter am frühen Abend Fla- schen entsorgt werden. Die genauen Angaben der Bürger könnten wichtige Hinweise dafür geben, was in der Kern- stadt und den Stadtteilen verändert werden soll, ergänzt Anette Fol, Leite- rin des Ordnungsamts.
In der Umfrage sollen die Bewohner nicht nur zu ihrem persönlichen Si- cherheitsempfindungen Stellung bezie-
hen, sondern auch ihre Ängste und Sorgen äußern können. Etwa eine Viertelstunde wird zum Ausfüllen der Umfrage benötigt. Mit Ergebnissen rechnet die Stadt im Sommer 2019.
Um für das „Kompass“-Projekt noch mehr Aufmerksamkeit zu schaffen, werden die Polizei, der „Kompass“-Be- rater und Vertreter der Stadt Büdingen an bestimmten Tagen mit einem abge- speckten Fragebogen an publikumsre- levanten Orten stehen und mit den Bürgern reden.

Henrike Strauch und Anette Fol hof- fen auf eine rege Beteiligung, um ein verwertbares Ergebnis zu erreichen und um abgestimmte Maßnahmen zü- gig umsetzen zu können. In der Stadt- verwaltung liegen offene Fragebögen aus, durch die sich alle Bürger aktiv an „Kompass“ beteiligen können. Weitere Informationen gibt es beim Ordnungs- amt der Stadt Büdingen unter der Tele- fonnummer 06042/884140.
Weitere Infos im Internet: www.kompass.hessen.de

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