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19.07.2021

Glasfaserausbau gemeinsam: Deutsche GigaNetz setzt auf Beratung vor Ort

Der Glasfaserausbau in Büdingen lässt sich nur gemeinsam umsetzen. Mit dieser Devise setzt die Deutsche GigaNetz GmbH (DGN) auf einen engen Kontakt mit den Bürgern und eine individuelle Beratung: Seit Freitag sind Berater der DGN auf dem Büdinger Wochenmarkt vertreten - Direkt vor der Markthalle neben dem Geiße-Mielche beantworten sie wöchentlich von 9 Uhr bis 18 Uhr Fragen und stellen Anträge aus. Ab Montag, 19. Juli, sind außerdem Beratungsteams in Büdingen und seinen Ortsteilen unterwegs, informieren die Haushalte - mit Maske und unter Einhaltung der Abstandsempfehlungen - unverbindlich und individuell vor Ort.

Bereits beim digitalen Glasfaserauftakt am vergangenen Mittwoch stellten interessierte Bürger zahlreiche Fragen. Besonders häufig sind Fragen zum Bau des Anschlusses: Hier nutzt die DGN moderne Verfahren, wie etwa Erdraketen, um bei der Verlegung der Leitungen die Oberfläche möglichst nicht anzugreifen. Bei technischen Haus- und Ortsbegehungen geht das Unternehmen individuell auf die Bürger ein, um beispielsweise vorhandene Leerrohre zu identifizieren und zu nutzen. Beginn des Bauprojektes soll in Vonhausen sein, wo die Büdinger Stadtwerke zum Ende des Jahres ohnehin Gasrohre verlegen. Vor allem Vermieter beschäftigt häufig die Frage, ob der Glasfaser-Anschluss eines Hauses auch dann möglich ist, wenn vorerst keiner der Vermieterinnen und Vermieter einen Tarif bucht - ein solcher, passiver Anschluss, ist bei der DGN möglich und kann bei einem individuellen Beratungsgespräch beantragt werden. Geschieht das während der Phase der Nachfragebündelung, fallen hierfür Baukosten von 990 Euro an. Oft stellten sich Bürger außerdem die Frage nach der Mitnahme ihrer Telefonnummer: Sobald die DGN bei der Tarifbuchung mit dem Portieren der Telefonnummer beauftragt wird, übernimmt das Unternehmen alles Weitere – mitsamt der Kündigung der Verträge mit dem vorherigen Anbieter. Auch die vorhandene Anzahl an Telefonanschlüssen kann problemlos übernommen werden. Damit der Wechsel reibungslos ablaufen kann, erlässt die DGN ihren Neukunden die Kosten für bis zu 12 Monate, um Doppelbelastungen durch Restlaufzeiten zu vermeiden.

Die Deutsche GigaNetz hofft auf eine zeitnahe Entscheidung der Bürger, um den Glasfaserausbau in der ehemaligen Kreisstadt umsetzen zu können: Bis zum Ende der Nachfragebündelung am 30. November müssen 40 Prozent der Haushalte einen Antrag gestellt und sich aktiv für die Investition in die digitale Leistungsfähigkeit der Zukunft entschieden haben. Dann kann die DGN mit dem Bauprojekt beginnen, das etwa 18 Monate dauern wird. „Je früher die 40 Prozent erreicht sind, desto früher kann mit der Glasfaserausbau realisiert und mit dem Bau begonnen werden“, sagt Berater Erdem Kahraman. Bis zum 29. August belohnt die DGN eine frühe Entscheidung außerdem mit einem „Frühsurfer-Rabatt“ in Höhe von 50 Euro. „Die letzte Meile fehlt in Büdingen noch in der Glasfaserversorgung. Die Deutsche GigaNetz ist gut aufgestellt und wird einen zügigen Ausbau vorantreiben“, betont Bürgermeister Erich Spamer. Der Ausbau schafft eine Infrastruktur für die nächsten Generationen - Denn dort, wo Kupferleitungen an ihre Grenze stoßen, fängt die Leistungskapazität eines Glasfasernetzes erst an und kann zukünftigen Ansprüchen gerecht werden.

Bürgermeister Erich Spamer besuchte am Freitag den Informationsstand der Deutschen GigaNetz auf dem Büdinger Wochenmarkt. Berater Erdem Kahraman konnte am ersten Tag bereits viele Fragen beantworten.
Bürgermeister Erich Spamer besuchte am Freitag den Informationsstand der Deutschen GigaNetz auf dem Büdinger Wochenmarkt. Berater Erdem Kahraman konnte am ersten Tag bereits viele Fragen beantworten.



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