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Eckartshausen

Lage

Der Stadtteil Eckartshausen liegt am Krebsbach, 9 km von der Kernstadt Büdingen entfernt. Bewaldete Hügel, Obstbaum-Grundstücke und Ackerland umrahmen die beliebte Wohngemeinde.

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Verkehrstechnische Anbindung

Nur 2 km sind es zur A 45 (Anschlussstelle Hammersbach). Frankfurt ist in etwa 25 Autominuten zu erreichen. RMV - Buslinien in die benachbarten Stadtteile und in die Kernstadt.

Örtliche Infrastruktur / öffentliche Einrichtungen

Dorfgemeinschaftshaus, Kirche (Wehrkirche), Internet T-DSL 16000 in Eckartshausen verfügbar, ein Kindergarten - Krebsbachfrösche, ein Waldkindergarten (über Frau Schlösser, Tel. 06048 1444), Spielplätze, Sportplätze und ein Mehrgenerationenspielplatz am Krebsbach zeichnen Eckartshausen als „Kinderfreundliches Dorf“ aus. Im nahe gelegenen Gewerbegebiet an der Autobahn finden Kunden alle Lebensmittel und vielfältige Güter des täglichen Bedarfs. Der Rad- und Wanderweg „Hohe Straße“ verbindet Eckartshausen mit Frankfurt.

Historisches

Ersterwähnung:

Der älteste urkundliche Beleg für den Ortsnamen Eckartshausen datiert zum Mai 1265 (Würdtwein, S. 154, Urk. Nr. 104; Battenberg, reg. Nr. 96).

Bedeutung des Namens, Hinweis auf die Chronik, bzw. eine Zeitschiene:

Eckartshausen dürfte im Zuge eines dem Krebsbachtal aufwärts folgendem Landesausbaus von Marköbel aus gegründet und dann nach dem Inhaber der sich ausweitenden Grundherrschaft genannt worden sein“ (Schwind, S. 39). Bei dem Inhaber der Grundherrschaft handelt es sich um Eckhart, einen fränkischen Grafen in dem burgundischen Autun (Schwind, S. 38). Am 23 April 839 schenkte Ludwig der Fromme dem genannten Eckhart zu Eigengut, Schriftlich taucht der Ortsname Eckartshausen zum ersten Mal in einem Zinsregister der Abtei Seligenstadt auf. Das Register wurde um 100 n.Chr. Niedergeschrieben und steht auf Blättern eines Seligenstädter Evangeliars Schmidt, S. 608). Laut Registereintrag zinste aus „Ecgiharteshuson“ ein Mann des Namens Abbo zwei Denare. Quelle: Werner Wagner, Lokalhistoriker aus Düdelsheim.

Die ehemals selbständige Gemeinde wurde am 31. Dezember 1971 in die Stadt Büdingen eingegliedert (siehe Eingemeindungsvertrag).

Lokale Besonderheiten

Die reichlich vorhandenen Obstbäume und eine gepflegte Kelterkultur geben dem Stadtteil den Beinamen „Apfelweindorf“. Jährlich wird auf einer öffentlichen Verkostung der „Apfelweinkönig“ ermittelt und gekürt.

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